International Vocational Education & Training
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Projektpartner für Jordanien gesucht

Im Rahmen des GIZ-Programms Sonderinitiative Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren richtet sich das Projekt zur Beschäftigungsorientierten Qualifizierung im Handwerk in Jordanien sowohl an syrische Flüchtlinge in dem Land als auch an vulnerable jordanische Bevölkerungsgruppen.

Im Rahmen dieses Vorhabens suchen ZDH und sequa Einrichtungen des deutschen Handwerks für Partnerschaften im Bereich Berufsbildung mit jordanischen Einrichtungen.

Die Projektaufgaben der deutschen Partner werden insbesondere umfassen:

  • Entwicklung von Partnerschaften zwischen deutschen und jordanischen Ausbildungsorganisationen.
  • Analyse, Weiterentwicklung und Verbesserung bestehender Curricula.
  • Weiterbildung für Management und Lehrpersonal von Ausbildungsinstitutionen, Kammern und Verbänden  –  inkl. einer Studienreise nach Deutschland.
  • Verbesserung der Qualifizierungsmaßnahmen für das Lehrpersonal des jordanischen Handwerks.
  • Fortbildung im Bereich Berufsberatung für das jordanische Management und Lehrpersonal von Ausbildungsinstitutionen, Kammern,Verbänden, privaten und staatlichen Anbietern.
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Akkreditierungs- und Zertifizierungsprozessen für ausgewählte Handwerksberufe.
  • Unterstützung bei der Erstellung von Imagekampagnen für ausgewählte Handwerksberufe.

Der Fokus wird dabei auf vier oder fünf Gewerken liegen, die zusammen mit den jordanischen Partnern aus der folgenden Gruppe noch festgelegt werden: Maurer, Fliesenleger, Elektriker, Maler, SHK, Stukkateure, Tischler, Friseure/Kosmetiker, Korbflechter. Im Rahmen des Programms sollen Fachexperten ihre Expertise bei Kurzzeiteinsätzen in Jordanien einbrigen.

Das Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Für die Projektlaufzeit bis September 2020 steht hierfür ein Budget von rd. 200 T€ je beteiligtem Handwerksakteur zur Verfügung; die Verlängerung des Vorhabens bis 2022 mit anteiliger Erhöhung der Budgets ist zum jetzigen Zeitpunkt sehr wahrscheinlich.

Interessierte Handwerkseinrichtungen werden gebeten, Anette Kasten , der Beraterin für Entwicklungszusammenarbeit im ZDH bis 18. Januar 2019 mitzuteilen, dass sie zu einer Beteiligung am Vorhaben bereit sind. Im Anschluss werden ZDH und sequa für alle Interessenten ein Informationstreffen in Deutschland anbieten. Die ausgewählten Organisationen werden dann zu einem Kick-Off-Workshop eingeladen, der voraussichtlich am 19./20. März 2019 in der jordanischen Hauptstadt  Amman zusammen mit den lokalen Projektpartnern stattfinden wird.